Claudia Grimm CV

Claudia Grimm ist als Performancekünstlerin aktiv. Ihr wichtigstes Medium ist Text – in gesprochener improvisierter, aber auch in vorgefertigter Form. In ihren Solo – Performances verwendet sie Formen der Ansprache, der Lecture, des Erzählens.

Claudia Grimm ist auch interessiert an den unterschiedlichen Codes, mit denen Kunstschaffende, Kuratierende, Theoretiker/innen und Kunstvermittler ihre Zugehörigkeiten zueinander inszenieren. In ihrem Langzeitprojekt DARTS (disappearing artists) verknüpft sie solche Sprechweisen in narrativen Netzen: Sie hat mit DARTS ein fiktives Kollektiv kreiert, das fiktive Kunst im öffentlichen Raum produziert. Diese Kunst wird fürs Publikum durchaus sichtbar, nämlich durch die vermittelnden Erklärungen in öffentlichen Kunstrundgängen oder in den diversen begleitenden Diskursen. – Mit DARTS sind Arbeiten gezeigt worden im PROGR Bern, im Kunstmuseum Luzern und Kasko Basel, in Pfäffikon SZ (Vögele Kulturzentrum), in der Turbine Giswil, im Kunsthaus Zug, in Ostermundigen (Kunstraum Ostgleis).

Parallel dazu läuft die Kooperation mit der Performancekünstlerin Pascale Grau. In Live–Improvisationen experimentiert das Duo mit grösstmöglicher Reduktion von Absicht und Sinn. Bedeutungsfelder, die z.B. Kommunikationsfragmente mit Bildfolgen verknüpfen, entstehen hier nur durch Koinzidenzen innerhalb von Loops und Überlagerungen.

Claudia Grimm hat Germanistik und Geografie studiert (FU Berlin) und parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit zunächst in der Schweizer Lehrerbildung, dann am Gymnasium unterrichtet. 2015 hat sie den Master oft Arts in public spheres an der Hochschule Luzern erworben. Sie führt den Kunstraum OSTGLEIS in Ostermundigen, ist Mitglied von Visarte Schweiz und Mitglied des Performance-Art- Network-Schweiz (PANCH).

31. Januar 2013 von Grimm
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