Preisgabe

Das Kunst-Kollektiv DARTS (disappearing artists)
teilt die PREISGABE seiner Werke mit.
Alle Arbeiten im öffentlichen Raum von Ostermundigen sind von diesem Beschluss betroffen.
Wir betonen, dass es sich nicht um eine Schenkung handelt. Mit der PREISGABE unserer Werke verweigern wir den Kampf um ihr Bleiberecht. Stattdessen
stellen wir ihre und unsere Wehrlosigkeit aus.
Die PREISGABE ist als WERK zu verstehen,
als künstlerisch-performativer Akt.

Ostermundigen 27. 9. 2019, DARTS (disappearing artists)

29. Januar 2020 von Grimm
Kategorien: DARTS (disappearing artists), Performances | Schreibe einen Kommentar

Gespräche im Ostgleis

…finden im 6-Wochen-Turnus statt und sind offen für alle, die dabeisein möchten. Das Material kommt aus der Teilnehmerrunde: Jemand sorgt für das Sujet des Abends, bringt etwas mit, erzählt davon und setzt damit das Gespräch in Gang. Nächste Runde mit diversen Beiträgen:

20. Januar 2020
17:oo
Altern und Tod

Flyer
(diesmal ohne Flyer)
 

Archiv der Gespräche im Ostgleis
26.8.2019 Architektur und Städtebau
1.5.19 Ästhetische Urteile
26.Nov 2018_Die NW und wir
6. Juni 2018_FaktenLügenMeinungsbildung
4.4.2018 Politische Kunst
14.Feb 18- Wer bin ich?
7. November 17 Augustinus
5. Sept.17 Arbeit
19-06-17 Der Grossinquisitor
24 -März 17 Technik-Exkursion
6.Dez16 Rousseau heute?
31.August 16 Darf man, was man kann?
7. Juni 16 Gegenwerte
19.April 16 Schuberts Winterreise
1.März16-Palmyra
11.Januar16 Unruhe
23.Nov.15 Unruhe
26.10.15 Exodus

29. April 2019 von Grimm
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Der liebe lange Tag

Relevante Tage, dringliche Kunst. Das Konzept.
Die Tage im kleinsten Radius verbringen, wenig schlafen, kaum ausgehen.

Mit Gewicht und langen Armen in der Küche stehn.
Sich vielleicht an die Tür lehnen, aber nicht an die Andern.

Aber.

Das ganz nahe Kunstgeschehen festhalten. Davon einmal am Tag ein Video machen, und in die Runde schicken.
Keine Kollektivtreffen.
Kein Text-Kontakt untereinander.
Keine Auftritte, keine Veröffentlichungen.

Den Tag belauern.
Den Tag, den lieben langen Tag, bestehn.

Performance
Freitag, 10. Mai 2019, ca 20:30
im Rahmen des Performancefestivals Eile mit Weile im akku,
Kunstplattform Emmenbrücke, Gerliswilstrasse 23

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28. April 2019 von Grimm
Kategorien: DARTS (disappearing artists), Performances, Solos | Schreibe einen Kommentar

Der Kunstgenerator

Installation

für das Festival ephemerer Kunst und die Solothurner Kulturnacht
26. – 28. April 2019
Künstlerhaus s11, Schmiedengasse 11, Solothurn
Vernissage Freitag 26. April 19h
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14. April 2019 von Grimm
Kategorien: Ausstellungen, DARTS (disappearing artists) | Schreibe einen Kommentar

DARTS im Kunstmuseum Bern

Freitag 2. November 2018
19:30 Kunstmuseum Bern


Claudia Grimm stellt das aktuelle DARTS-Archiv vor, das vom Kollektiv als Archifundus bezeichnet wird und eine zentrale Rolle im Alltag der Kunstschaffenden spielt. Der Künstler Christoph Studer Harper übersetzt simultan ins Englische. Die Performance ist Teil des Symposiums Archive des Ephemeren. Alle Performances stehen auch einem Publikum offen, das nicht am Symposium teilnimmt.

Aus dem Archifundus-Manifest
des Kollektivs DARTS (disappearing artists):

Die Lunge des Kollektivs
ist der Archifundus.

Jede/r trägt ihn zu gleichen Teilen und immer mit.

Kein Tag ohne Zugriff. Kein Zugriff ohne Reanimation.

Mit hoher Dringlichkeit
tun wir stets das Gleiche:
kippeln, tauschen, dehnen.

Video, Bilder:
https://mediathek.hgk.fhnw.ch/detail.php?id=zotero-2317722.6VKVX4PL

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20. Oktober 2018 von Grimm
Kategorien: DARTS (disappearing artists), Performances | Schreibe einen Kommentar

Perform the Field

Wurfkunst
Performance in Zusammenarbeit mit Peter Grimm
6. Juli 2018 im Kunstclub Dübendorf bei Simone Etter

Während das Kollektiv DARTS sich schlafen gelegt hat, führen Claudia und Peter Grimm auf dem ehemaligen Tennisareal in Dübendorf Kunstwürfe durch. Es werden Objekte in die Luft geworfen, zu denen die DARTS-Mitglieder eine emotionale Verbindung haben. Das Publikum beurteilt die Qualität der Würfe per Handzeichen: bien fait, mal fait, pas fait. Dadurch verwandelt sich das Objekt in ein Kunstobjekt. Die errechnete Punktzahl ergibt am Schluss den Wert in Schweizer Franken.
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30. September 2018 von Grimm
Kategorien: DARTS (disappearing artists), Kooperationen, Performances, Solos | Schreibe einen Kommentar

PASSIEREN – Performancetag in Ostermundigen

Samstag 16. Juni
14-19 Uhr
rund um den Kunstraum OSTGLEIS
im Bahnhof Ostermundigen Gleis 1

Unter dem Titel PASSIEREN werden am 16. Juni Performance-Künstlerinnen und -Künstler aus der ganzen Schweiz den Bahnhof Ostermundigen und auch das Städtchen beleben. Sie werden sich mit ihren Aktionen in die Alltagsabläufe „einfädeln“, und es wird nicht immer eindeutig sein, wo Kunst passiert und wo nicht.

PASSIEREN versteht sich als Passerelle zwischen Stadt und Agglomeration. Eingeladen sind deshalb Kunstschaffende, die sich bewusst auf den Ort im Auf- und Umbruch sowie auf die Transitstimmung im Bahnhof mit der extremen Akustik einlassen werden: Antonia Erni, Barbara Gasser, Pascale Grau, Gisela Hochuli, Kollektiv DARTS, Oleg Kaufmann, Jan Schacher, Thomas Zollinger. Ein Echo-Team wird das Geschehen schreibend und fotografierend begleiten.

Der Anlass beginnt um 14 Uhr mit einem performativen Spaziergang durch Ostermundigen. Treffpunkt beim Kunstraum OSTGLEIS, Gleis 1. Ab 15:30 Uhr finden Performances im ganzen Bahnhofsareal statt. Details im Flyer: FlyerOstgleisLong

02. Juni 2018 von Grimm
Kategorien: Ausstellungen | 1 Kommentar

Sprache und Kunst

Lecture und Diskussion im Café Philo Solothurn
Sonntag, 29. April, 10-12
Cafébar Barock, Landhausquai 5

Im Zusammenhang mit dem einleitenden Referat über Sprache und Kunst wird auch eine Arbeit des Kollektivs DARTS vor Ort angeschaut. Die dreiteilige Wandarbeit Zugaben für S. ist 2016 entstanden.

„Die Arbeit des Kollektivs ist eine Hommage an die Stadt, obwohl oder gerade weil sie ihre Versehrungen und damit ihre Verwundbarkeit thematisiert. Drei „Fremdkörper“, an gegenüberliegenden Fassaden einer engen Gasse installiert, verweisen in je eigener Manier auf das, wofür man Solothurn liebt: das Alte, das Erhaltene, das Schmuck-Kleinstädtische. Das, womit Touristen angezogen und Geld verdient werden kann. Aber eben – diese Objekte sind nicht mehr echter Teil der Substanz, es sind „Zugaben“, aufgepappt und isoliert. Sie leben nicht mehr, gehören sichtbar nicht mehr dazu. So wie die Zugabe auch nicht wirklich zum Konzert gehört.“ (Randy Torman während der Vernissage)

Das Kollektiv hat 2017 vor allem sogenannte Entkunstungs-Aktionen durchgeführt. Die erste in Emmenbrücke bei Luzern, wo eine Gruppe von 6 Arbeiten „entkunstet“ wurde. Im Sommer betraf es dann auch diese Arbeit Solothurn. Es ging dem Kollektiv darum, in einer Art Ritual die Werkbeschriftungen zu vernichten. Dazu Esa Bebel in einem Interview auf art-radio:
„Es ist eine Art Wiedergutmachung. Wir entlasten und wir beschenken damit den Stadtraum. Wenn ein Werk so ein Schild neben sich hat, dann ist es, als würde es sich irgendwie ausbeulen, in den Raum reinbeulen, und ganz fett werden. Nach unserem Ritual wirkt die Arbeit sofort zarter, leichter. Weil sich die Kunst eben in die Wand zurückgezogen hat.“

programm Solothurn

16. April 2018 von Grimm
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collective bodies (trans-enactment)

Performance von Claudia Grimm und DARTS (disappearing artists)
Samstag, 7. April 2018
im Rahmen des Performance-Events open stage open air
in der Baseler Innenstadt. Start 14:30 auf dem Barfüsserplatz

Die Aktion bezieht sich auf eine Arbeit von Abramovic / Ulay, 1979: communist body / fascist body. Das Künstlerpaar hatte Geburtstagsgäste eingeladen, alles für eine Art Party vorbereitet, sich aber vorher schlafen gelegt. Der Titel ist ein Hinweis auf die unterschiedliche Geschichte ihrer Herkunftsländer (Marina Abramovic aus Serbien, damals noch Jugoslawien, Ulay war Deutscher.)

Die Künstler/innen des DARTS – Kolletivs hatten vor, sich in einer Kanalisationsvertiefung am Basler Rhein -Ufer schlafen zu legen, und zwar in einem eigens für 8 eng liegende Körper konstruierten Bett. Anlässlich der Feier ihres 4jährigen Bestehens als Kollektiv sollte das Publikum zu Häppchen und Wein eigeladen werden, während die Künstler/innen unten im Loch schlafen. Kurz vor der Realisierung allerdings hat das Kollektiv beschlossen, die Performance nicht zu zeigen. Nur das Bett-Modell wird vor Ort ausgestellt. In einem Interview erklärt Paolo Pastor: „Ein schlafendes Paar, so wie Abramovic/Ulay das waren, ist okay. Ein schlafendes Kollektiv allerding, das ist ein Politikum, ein gesellschaftliches Skandalon, das denkbar Schlimmste. So weit wollten wir nicht gehen. Zum Glück ist uns das in letzter Minute noch klar geworden.“

15. April 2018 von Grimm
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Dritte Lektion über das Üben

Performance von Claudia Grimm
Lecture, Dauer: 20 Minuten, Ort/ Datum: PROGR Bern, im Rahmen von Unwrap The Present 28.1.18 unwrapthepresent.blogspot.ch

Es ist dies die dritte Arbeit, die sich ums Üben dreht. Nach „gehabt haben“ und „Anmut“ geht es hier um Übungen zum „Getroffen -Werden“. Auf Level 1 wird der gute Niedergang nach einem Treffer geübt. Auf Level 2 lernt man seine Emotionen zu zügeln, wenn man von einem Anblick getroffen wird. Auf Level 3 macht man sich dann bereit, von etwas Grossem, etwas Starkem getroffen zu werden…
Videoaufzeichnung getroffen werden

10. April 2018 von Grimm
Kategorien: Performances, Solos, work in progress | Schreibe einen Kommentar

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